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Masters – Landesmeisterschaften
….heuer in der Südstadt – und Roland KASES zeigte, dass er über die 400m eine richtige Bank ist, und das trotz der Vorbelastung des Waldviertelcuplaufes vom Vortag. In einem engen Rennen (Bild) gewann er die M50 in guten 61,7 sec.

Daniel HABLE holte bei 8 Antreten in der M35 4 Medaillen und konnte mit einigen Einzelleistungen wirklich zufrieden sein.
Lest seinen Bericht:
Am Samstag und Sonntag, dem 12. und 13. September, fanden in der Südstadt die Wiener, Niederösterreichischen und Burgenländischen Landesmeisterschaften der Masters statt. Das Teilnehmerfeld reichte von den Klassen M/W 35 bis hin in die hohen Altersklassen
Wie schon in den vergangenen Jahren hatte ich auch diesmal wieder relativ viele Bewerbe ins Auge gefasst. Schlussendlich wurden es insgesamt acht Bewerbe, in denen ich an den beiden Wettkampftagen an den Start ging.
Samstag
Mein Wettkampf begann am Samstag bereits um 11 Uhr mit dem Weitsprung. Da ich wusste, dass der Weitsprung sicherlich nicht zu meinen stärksten Disziplinen gehört, ich aber in den vergangenen Wochen und Monaten einige technische Disziplinen trainiert hatte.
Mit einer Weite von 3,78 Metern stellte ich eine neue persönliche Bestleistung und resultierte in einen vierten Platz in meiner Altersklasse
Danach ging es direkt mit dem Kugelstoßen weiter. Wobei ich auch in diesem Bewerb eine persönliche Bestleistung aufstellen konnte und die Kugel auf 6,67 Meter stoßen und den 5.Platz erreichte
Danach wusste ich: Jetzt könnte es bei den Medaillen bergauf gehen. Als Nächstes stand mit dem 800-Meter-Lauf eine meiner absoluten Lieblingsdisziplinen in den Masters-Bewerben auf dem
Programm
Trotz meines im Vergleich zu früheren Jahren etwas reduzierten Trainingsumfangs konnte ich mich am Ende auf den zweiten Platz kämpfen und damit meine erste Medaille des Tages – Silber – gewinnen. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut. Allerdings war der Lauf bis zum Schluss spannend: Ein Konkurrent konnte mich in der letzten Kurve noch einholen und sich bis ins Ziel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herauslaufen.
Zum Abschluss des ersten Wettkampftages erfolgte der Discusbewerb.
Mit einer Weite von 16,67 Metern erreichte ich den dritten Platz in meiner Altersklasse und durfte mich damit über meine zweite Medaille an diesem Tag freuen – diesmal über Bronze
Damit ging für mich ein äußerst erfolgreicher Samstag zu Ende. Mit zwei persönlichen Bestleistungen, zwei Medaillen und vielen positiven Eindrücken war ich mit dem ersten Wettkampftag wirklich sehr zufrieden.
Sonntag
Am zweiten Wettkampftag, dem Sonntag, ging es bereits am frühen Morgen um 10 Uhr mit dem Hammerwurf weiter. Auch hier standen jedem Teilnehmer insgesamt sechs Versuche zur Verfügung.
Auch im Hammerwurf konnte ich eine persönliche Bestleistung erzielen und erreichte mit meiner Leistung den hervorragenden dritten Platz in meiner Altersklasse. Damit durfte ich mich gleich zu Beginn des zweiten Tages über meine erste Medaille am Sonntag freuen.
Bereits um 11:15 Uhr folgte der Hochsprung. Mein persönliches Ziel konnte ich mit übersprungenen 1,15 Metern erreichen. Auch wenn es diesmal nicht für eine Medaille reichte, war ich mit meiner Leistung und dem Ergebnis zufrieden.
Danach stand der 1500-Meter-Lauf auf dem Programm – also drei Dreiviertel Stadionrunden.
Ich wusste, dass ich mich möglichst lange in der Spitzengruppe halten musste, um eine Chance auf eine Medaille zu haben. Ab der dritten Runde zog sich das Feld allerdings immer weiter auseinander. Am Ende konnte ich mich in meiner Klasse M35 auf den dritten Platz kämpfen und mit einer Zeit von 5:03 Minuten eine weitere Bronzemedaille gewinnen. Damit hatte ich auch am Sonntag bereits meine zweite Medaille in der Tasche.
Zum Abschluss stand noch der Speerwurf auf dem Programm. In meiner Klasse wurde mit dem 800-Gramm-Speer geworfen. Der Speerwurf entwickelte sich für mich in letzter Zeit immer mehr zu einer meiner Lieblingsdisziplinen, weshalb ich mir auch hier vorgenommen hatte, noch einmal etwas draufzulegen. Meine Würfe lagen allesamt im Bereich zwischen 19 und 21 Metern, was mich sehr zufriedenstellte und gleichzeitig eine neue persönliche Bestweite bedeutete. Am Ende reichte es zwar nur für den vierten Platz, worüber ich im ersten Moment natürlich nicht ganz glücklich war. Die persönliche Bestleistung und die deutliche Steigerung in dieser Disziplin überwogen für mich aber eindeutig.
Damit war für mich der zweite Wettkampftag und gleichzeitig auch die gesamte Meisterschaft abgeschlossen.
Eine besondere Erwähnung verdient auch noch der 400-Meter-Lauf von Roland Kases am Sonntag. Ich habe seinen Bewerb von Anfang bis Ende verfolgt und konnte dabei einen wirklich starken Zielsprint beobachten. Roland gelang es auf den letzten 30 bis 50 Metern noch, seinen Konkurrenten in seiner Klasse zu distanzieren und sich damit die Goldmedaille zu sichern.
### Fazit
Wenn ich auf diese Meisterschaften zurückblicke, kann ich insgesamt ein sehr positives Fazit ziehen.
Vor allem in den technischen Disziplinen konnte ich – wie erhofft – in allen Bewerben neue persönliche Bestleistungen erzielen. Das zeigt mir, dass sich das Training der vergangenen Wochen bezahlt gemacht hat und ich mich in diesen Disziplinen kontinuierlich weiterentwickeln konnte.
Am Ende stehen für mich eine Silbermedaille über 800 Meter sowie drei Bronzemedaillen im 1500-Meter-Lauf, im Hammerwurf und im Diskuswurf zu Buche. Dazu kommen mehrere persönliche Bestleistungen und viele wertvolle Erfahrungen.
Gleichzeitig sehe ich diese beiden Wettkampftage auch als eine Art Generalprobe für die Österreichischen Masters-Meisterschaften in Götzis in der kommenden Woche. Dort erwarte ich mir ähnliche, vielleicht sogar noch etwas bessere Ergebnisse. Die Meisterschaften in der Südstadt haben mir jedenfalls gezeigt, dass die Form stimmt und ich mit einem guten Gefühl in die nächsten Wettkämpfe gehen kann.
Jetzt heißt es also: kurz regenerieren, die Erfahrungen aus diesem Wochenende mitnehmen und dann voller Motivation in Richtung Götzis!

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